Bewusstsein, Mut, Verbindung, Vertrauen: Ein Vorschlag für Sicherheitskultur

2019

Texte d'origine en anglais
Confidence. Courage. Connection. Trust. A proposal for security culture
2019
north-shore.info

Traduction allemande
No Trace Project

Wenn wir über Sicherheitskultur reden, tendieren Menschen dazu, zwei Arten von Erfahrung gemacht zu haben. Die Erste ist, Mauern zu bauen und andere außen vor zu lassen, die Zweite ist, ausgeschlossen zu sein oder nicht vertrauenswürdig. Beides kommt mit negativen Gefühlen — Angst und Verdächtigung für die erste Person, und Entfremdung und Groll für die zweite Person. Ich würde sagen, dass dies zwei Seiten der gleichen Medaille sind, zwei Erfahrungen von Sicherheitskultur, die nicht gut lief.

Ich möchte in meinem Organisieren willkommen heißend sein gegenüber neuen Menschen. Ich möchte mich auch schützen, so gut es geht, vor Unterbrechung dieser Organsierung, vor allem vom Staat, aber auch von Chefs oder Rechtsextremist*innen. Das bedeutet, dass ich Arten von Sicherheitstechniken brauche, die es mir erlauben, offen zu sein, während ich weiß dass ich das Risiko abgeschätzt habe und ich kleine, schlaue Schritte mache, um es zu minimieren. Sicherheitskultur müsste mehr Offenheit möglicher machen, nicht weniger.

Dieser Vorschlag von Sicherheitskultur ist basierend auf Umdeutung — den Fokus verschieben von Angst zu Bewusstsein, von Risikovermeidung zu Mut, von Isolation zu Verbindung und von Verdächtigung zu Vertrauen.

Es macht Sinn, Angst zu fühlen — der Staat ist sehr mächtig, Repression ist üblich, und es hat die Kraft, uns alle und unsere Projekte zu zerstören. Aber ich möchte nicht in dieser Angst bleiben, und mit genauer Information und guten Plänen können wir beginnen, Angst hin zu Bewusstsein verändern, wissend, dass wir Sicherheitspraktiken haben, die dem Risiko, dem wir ausgesetzt sind, angepasst sind. Es ist Fakt, dass wir, wenn wir Angst nicht transformieren, es hart ist, sich vorstellen zu können, dass wir es überhaupt schaffen, im Angesicht der Kraft unserer Feind*innen in Aktion zu treten.

Ich möchte nicht Risiko-abgeneigt sein. Ich möchte meine Entscheidungen treffen auf Basis von Effektivität, Angemessenheit, meiner Analyse, und meiner Ethik. Gute Sicherheitskultur ist der Grund, auf dem wir stehen, um Mut in unseren Taktiken gemeinsam zu zeigen, solange wir wissen,dass wir mit dem Risiko umgehen können. Wenn wir Risikoabgeneigtheit nicht transformieren, überwachen wir uns selbst und stehen klein in der Ecke von symbolischem Gegensatz, welcher uns gegeben wird.

Repression funktiert über das Isolieren von Menschen. Ich möchte bei keiner Isolation mitwirken, durch die Dinge, die ich mache, um mich und meine Freund*innen in Sicherheit zu sein. Ich möchte eine Sicherheitskultur, die verwurzelt ist im Vertiefen unserer Verbindung uns gegenüber. Wenn wir Isolation nicht transformieren, kann sich organsieren nicht anders anfühlen als Arbeit und wir bauen nicht auf die Art von Beziehungen auf, die uns wirklich verändern, so, dass wir beginnen können, die Welt zu fühlen, die wir uns wünschen, zu schaffen.

Ich möchte keinen Argwohn spüren, wenn ich Menschen treffe, da dies toxisch ist und es kämpferische Räume aushöhlt, die wir schaffen. Vielmehr, anstatt dass ich von wem verdächtigt werde, möchte ich mich fragen „Was würde es brauchen, damit ich dieser Person vertrauen kann?“ Ich möchte auf Menschen zugehen und Verdächtigung in Vertrauen verwandeln.

Ich möchte eine Definition von Sicherheitskultur bereit stellen, um dieser Unterhaltung einen Rahmen zu geben. Sicherheitskultur bezieht sich auf einen Satz von Praktiken, die entwickelt wurden um Risiko beurteilen zu können, Kontrolle zu haben über den Fluss von Informationen durch unsere Netzwerke, und um solide Beziehungen aufzubauen. Es gibt unzählige verschiedene mögliche Sicherheitskulturen, aber das Wichtige ist, dass sie aus klaren, konkreten Unterhaltungen entstehen über das Risiko, das besteht, und auf Veränderungen reagieren. Im folgenden Beispiel folgt eine bestehende Unterhaltung über Risiken, die auf Veränderungen in unseren Aktionen reagiert und wie wir zum Ziel der Ermittlungen werden. Die vielfältige Sicherheitskulturpraktiken, die genannt werden, werden im weiteren Text erklärt.

In einer auf Öl ausgerichtete Industriegegend, in der ich lebe, wollten wir eine Massenaktion hervorheben, die auf die Ölinfrastruktur abzielt. Wir entschieden uns, dass unser Risiko für die früheren Etappen der Kampagne, da wir uns auf Außenkontakt und Forschung konzentrierten, sehr klein war und wir dass wir uns auch sicher fühlen, wenn wir viele Menschen involvieren, die daran arbeiten und Informationen offen auf jeder Plattform teilen. Da wir begannen, symbolische Protestaktionen zu planen, veränderte sich diese Entscheidung nicht signifikant, aber als wir begannen, Dinge wie Straßenblockaden zu planen oder vor einer Polizeistation demonstrieren, wurde das Element der Überraschung eine größere Überlegung. Unabhängig von krimineller Verfolgung, unsere Aktionen wären schlicht weniger effektiv, wenn sie im Vorfeld bekannt geworden wären. Also hörten wir auf, öffentliche oder einfach überwachbare Kanäle zu benutzen, um zu kommunizieren und begannen, Menschen zu fragen, ob sie Detailnformationen nur mit Menschen teilen, denen sie vertrauen, welche geplant waren, mitzumachen.

Kurz, nachdem die Phase des Anfangs dieser Kampagne begann, kam eine nationalweite Polizeistruktur, die Joint Intelligence Group (JIG) zusammen, um Pipelines zu verteidigen, einschließlich vieler Ebenen von Polizei und Geheimdienst. JIGs und Bündnisse wie diese sind eine spezielle Bedrohung von Kämpfen aller Art, da sie gewaltige Ressoursen aufbringen, um Organisieren zu stören. Auch wenn sich unsere Aktionen nicht änderten, nahmen wir unsere Unterhaltung über Risiko wieder auf, und entschieden uns, die Organisatior*innen von Aktionen zu isolieren, um sie vor möglichen Repression von Verschwörung zu schützen, indem wir die Planung in einer kleinen, undurchsichtigen Gruppe umsetzten. Wir konnten Menschen einladen, mitzumachen, denen wir vertrauten, und es dauert möglicherweise ein paar Schritte um dieses Vertrauen aufzubauen, so etwas wie Identitätschecks von einander machen. Aber wir würden keine Aktionen mehr offen planen, in einem größeren Netzwerk von Menschen, die interessiert an Ausbildungs- uns Forschungsarbeit. Dieser Veränderung bedeutete, als wir weitergingen zu dem Stören von kritischer Infrastruktur, mussten wir bloß das Level erhöhen von diesem Organisierungsknoten, den wir gebildet hatten und andere Gruppen ermutigen, sich ähnlich zu organisieren, und wir dies über ein Treffen von deligierten Personen von vertrauten Gruppen, die verschiedene Rollen übernahmen, organisierten.

(Natürlich, dieses Organisierungsmodell, wie alle solche Modelle, kommen sie mit Hindernissen, genauso wie mit Stärke. Es ist nicht meine Intention in diesem Text, für eine bestimmte Art der Organisierung zu stimmen, auch wenn ich zwangsläufig mehr Erfahrung mit manchen Arten habe als mit anderen.)

Bevor ich tiefer auf spezifische Ideen und Praktiken eingehe, möchte ich über eine übliche Meinung sprechen, die bei Diskussionen über ihre Sicherheitskultur aufkommt, wenn sie sich organisieren: „Ich mache nichts illegales, also brauche ich nicht über Sicherheitskultur nachzudenken.“ Dies könnte auch in einer konkreten Art auftauchen, wie zum Beispiel „Ich spreche nicht über etwas empfindliches, also brauche ich mich nicht zu sorgen, überwacht zu werden,“ oder „Ich werde normalerweise nicht an der Grenze angehalten, also brauche ich nicht über den Haufen an anarchistischen Zines in meinem Auto nachzudenken,“ aber die darunter liegende Meinung ist die gleiche.

Die Wahl, Organisieren mit Repression zu belegen oder zu stören gehört nur zum Staat — es muss nicht zwangsläufig viel mit der Aktion zu tun haben, die kriminalisiert werden. Ich persönlich habe eine Anzahl an Verurteilungen, ich habe mehr als ein Jahr im Gefängnis verbracht und zwei Jahre im Hausarrest, und irgendetwas um die fünf Jahre in verschiedenen Arten von Gegebenheiten. All diese Verurteilungen sind Routine für Organisierende, die der Staat wählte, sie mit Repression zu verfolgen, aufgrund ihrer eigenen Gründe. Ich wurde acht Monate ins Gefängnis gesteckt, weil ich Treffen vorbereitet habe und weil ich einen Callout Schrieb und verteilte, bei dem es um einen großen Gipfel ging; ein paar Jahre später wurde ich ins Gefängnis gebracht, weil ich eine Broschüre verteilte, bei der es um eine Demonstration ging, und an dieser teilnahm. In beiden Fällen gab es während der Demonstration eine Zerstörung von Privateigentum, wofür ich nie beschuldigt wurde. Im Gegenteil, der Staat wählte Konspirationsvorwürfe, um Menschen als Ziel zu nehmen, die Routineorganisierung machten nach der Art, die ich viele Male tat. Ähnliche Dynamiken zeigten sich in anderen Verschwörungsvorwürfen sowohl in den USA als auch Kanada, meine Erfahrung war keine Ausnahme.

Ich erzähle diese Geschichten nicht, um mich selbst als Opfer darzustellen — Ich wollte, dass meine Organsierung eine Gefahr für die Macht darstellte, und es macht Sinn, dass es verfolgt wurde. Der wichtige Teil, den der Staat wählte, das Verteilen von Broschüren und das Vorbereiten von Treffen zu kriminalisieren, um uns einzuschüchtern oder ein Exempel zu statuieren. Auch wenn diese Art von Repression in dieser Zeit nur zu 1% auftrat (auch wenn es etwas häufiger scheint), müssen wir uns darüber bewusst sein, und uns in einer Form von Sicherheit organsieren, die darauf angepasst sind, anonsten ist unsere einzige Möglichkeit, unsere Aktivitäten präventiv zu beschränken, und zu verinnerlichen, dass Repression und damit verflochtene Ängstlichkeit und Schwäche in unsere Arbeit fließt.

Jedoch ist Sicherheitskultur nicht das Einzige, vor krimineller Verfolgung stand zu halten. Es geht darum, jede Aktivität vom Stören zu schützen. Kriminelle Verfolgung ist eine besondere Bedrohung, aber sie ist bei Weitem nicht die einzige.

Während des Gipfels meiner Gefangennahme wegen Verschwörung waren nur zwei der 16 JIG Geheimagent*innen in diesen Fall eingebunden. Andere Agent*innen änderten Passwörter von Webseiten und Emailadressen, leiteten Busse in die falsche Richtung, stahlen Medikamte, sähten gefährliche Gerüchte um soziale Konflikte anzuheizen, und nahmen sogar Teil, um Jugendliche zu einer komischen Geschichte mit einer Bombe zu verleiten. All diese Polizeiakrionen waren immens zerstörerisch, ohne dass sie jemals auf die Gewalt der Gerichte verlassen mussten, und wir werden vermutlich nie ein volles Bild ihrer enormen Auswirkung haben.

Wir sahen bereits, dass dass Unterstützen des Elements von Überraschung ein wichtiges Sicherheitsbedenken ist — ein Beispiel in unserer Gegend ist das Organsieren von Demos gegen Gefängnisse, um Menschen zu unterstützen, die gefangen sind: sie geheim zu organisieren bedeutet, dass wir für eine bestimmte Zeit Bewegungsfreiheit haben und die Freiheit von Aktion, bevor die Polizei in der Lage ist, eine Antwort anzufertigen. Wir besprechen uns über ein IWW[1] Kapitel, in dem wir versuchen, eine Bezahlungskampagne gegen einen Chef wieder für uns zu gewinnen — sie müssen Schritte machen um sich selbst zu schützen vor Zivilklagen, oder angegriffen zu werden von privater Sicherheit. Oder die Arbeit berücksichtigen, die Antifaschist*innen machen um Rechtsradikale zu unterstützen — sie müssen aufpassen, um zu vermeiden, dass ihre eigenen persönlichen Daten bekannt werden und zum Ziel von Strassengewalt werden. Es gibt außerdem private Sicherheitsfirmen, die vermehrt angestellt werden, um private Interessen durchzusetzen, auf eine Art, die die Polizei nicht kann oder nicht macht, welches in den letzten Jahren wiederholt im Umfeld von Indigenen, die ihr Land verteidigen, auftritt.

Sicherheitsbedenken sind bereits in vieles unserer Organsisierung integriert, die wir machen. Eine Sicherheitskultur aufbauen beinhaltet, dass wir klar sein müssen in unserer Bewertung des Risikos, das über spezifische Aktionen hinaus geht, wir müssen klare Praktiken anwenden, die für unsere Sicherheit und für unsere Aktionen gemacht sind und unsere Aktionen effektiv zu machen, durchgängig für alle Formen der Organsierung. Gute Sicherheitskultur bedeutet, dies zu tun, während wir Wert legen auf starke Verbindungen, Vertrauen schaffen, und sich selbstsicher fühlen.

Hier sind ein paar Allgemeine Prinzipien die unterstreichen, wie ich Sicherheitskultur verstehe.

Die zwei Niemals. Diese Punkte sind relativ gut bekannt, aber auch recht unzulänglich. Ihr fundamentalster Rahmen ist „Spreche nie über deine oder die Aktivität Anderer über die Beteiligung illegaler Aktionen. Spreche nie über das Interesse Anderer an illegalen Aktionen.“

Das offenslichtlich Unzulänglichste ist, dass Vieles, dass wir machen, nicht offensichtlich illegale Dinge einschließt. Wir könnten die zwei Niemals' besser beschreiben als „Sprich nie über deine oder das einer anderen Person Verwicklung in Aktitivät, bei der die Gefahr besteht, dass sie kriminalisiert wird. Sprich nie über das Interesse von Anderen an kriminalisierten Aktivitäten.“

Dies ist immer noch unzureichend, da wir nicht nur kriminelle Aktivitäten bedenken. Aber eine klare Regel haben, die weitreichend Zustimmung finden, darüber, dass nicht über illegale Dinge geplappert wird, ist eine gute Idee, egal an welchem Ort du bist. Dies schließt Dinge ein, die möglichweise als Witze wahrgenommen werden — lose Gespräche über das Angreifen von Polizei oder dem Attackieren von Eigentum mag nicht als harmlos angesehen werden, wenn es in der Akte eines Spitzels landet.

Eine der üblichsten Gründe, warum Menschen eine andere Person verdächtigen, ist, wenn die Person versucht, Menschen zur Seite zu nehmen, um illegale Taktiken zu besprechen. Anstatt zu sagen, „diese Person ist ein*e Polizist*in die versucht, mich gefangen zu nehmen“, können wir dies ändern in „Ich muss herausfinden, wie mein Verständnis von Sicherheitskultur mit dieser Person ist, wenn wir zusammen arbeiten werden“. Die letztere Version der zwei Niemals' können ein einfacher Weg sein, dies zu tun. Es erinnert uns auch daran, dass wir nicht versuchen wollen, herauszufinden, oder darüber zu spekulieren, wer anonym Aktionen abzieht, die um uns passieren — das ist die Arbeit der Polizei. Wenn andere über andere illegale Aktionen fragen, die passieren, kannst du freundlich daran erinnern, dass die Aktion anonym war, und dass es egal ist, wer es tat, und dies spricht für sich.

(Eine weniger beachtete Form schlechter Sicherheitskultur ist es, wie Callouts [meist Bekanntmachungen von Tätern oder Cops] herum um die Sicherheitskultur negative Kraftdynamiken verstärken kann. Wir sollten definitiv miteinander über Interaktionen führen, bei denen wir Sicherheitsbedenken haben, aber das sollte immer zusammen und privat gemacht werden, wenn es möglich ist — beschreibe, was du gehört hast, präsentiere deine Idee von Sicherheitskultur, frage, ob sie denken, dass dies eine begründete Grenze ist, sei bereit, ihnen zuzuhören, wenn sie anderer Meinung sind. Das Ziel ist es, gemeinsames Verstehen aufzubauen, um die Möglichkeiten des Organisierens zu erhöhen, in denen wir uns engagieren können, nicht um Menschen mundtot zu machen oder sie sich schämen (oder uns selbst als scheinbar härter angesehen zu werden). Eine extreme Form von diesem ist Spitzel-Verhüllung, bei dem Menschen falscherweise Spitzel genannt werden, was große Konsequenzen für das Leben der Menschen haben kann und dies war ein Teil des Zerfalls von revolutionären Bewegungen in den 70igern, aber ein kleineres Beispiel könnte eine „erfahrerende“ Person sein, die vor einer Gruppe andere zum Schweigen bringt, da sie über Aktionen gesprochen haben, die sie inspirierend fanden oder darüber, mit wem sie darüber sprachen.)

Ein anderer Punkt ist das priviligierte face-to-face Treffen. Unabhängig von der Plattform oder wie sicher oder unsicher es ist, bilden wir mehr Vertrauen, stärkere Beziehungen, und kommen zu besseren Entscheidungen wenn wir uns die Zeit nehmen, uns in Person zu treffen. Wenn Elektronik meint, die face-to-face Kommunikartion zu ersetzen, sind unsere Unterhaltungen leichter zu überwachen, Missverständnisse kommen häufiger, und sie können gestört werden von Entscheidungen oder Problemen von Firmen, die weit weg sind. Frage dich selbst für all diese Benutzung von elektronischer Kommunikation in deiner Organisierung, ob es face-to-face Treffen ersetzt, und falls das der Fall ist, ob das wirklich sein muss. Bedenke dein Vertrauen in diese Dinge und beginne, wieder mehr zu persönlichen Unterhaltungen überzugehen. (Mehr technologisches Zeug folgt gleich…)

Ein Widerspruch besteht insofern, dass viele Menschen soziale Ängste haben, und es vorziehen, zur Kommunikation ihre Endgeräte nutzen wollen; ein Anderer ist, dass physisch reisende Orte eine Barriere für manche darstellt. So wie andere sensible Probleme rundum die Sicherheitskultur auftauchen, möchte ich euch ermutigen, sie mit Köpfchen anzugehen und tiefer diesen Bedürfnissen nachzugeben, während ihr weiterhin versucht, das Treffen in Person vorzuziehen. Nach Allem, diese Technologien sind sehr neu, und Menschen mit Behinderungen jedweder Art haben eine lange Geschichte, sich zu finden und sich um ihre Probleme, die sie beeinflussen, zu organisieren.

Repression ist unvermeidlich, oder dies um jeden Preis zu verhindern, ist nicht erstrebenswert. Ungeachtet des Kämpfe, wenn es weit genug ging wird es ein Kampf gegen die Polizei sein, den Verteidiger*innen der Welt, so wie sie ist. Wenn wir nur die Form nutzen, die von der Polizei bewilligt wurde, was es uns unmöglich macht, kollektive Kraft aufzubauen, die fähig ist, eine transformative Veränderung zu bringen. Wenn wir diese Grenze nicht akzeptieren, müssen wir auf Repression vorbereitet sein.

Eine Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten, ist es, Polizei und Knäste in unsere Organisation von Beginn an einzubringen. Wir können von antirassistischen Bewegungen lernen, welche nahezu immer die physische und rassistische Gewalt im Kopf behalten, auch wenn sie sich entscheiden, in einem größeren Rahmen von Problemen aktiv zu sein. Der Vorteil ist es, dass wir eine Politik erbauen, die nicht schockiert ist von Polizeigewalt und die realistisch ist über Gefängnis. Wir können einen Schritt weitergehen und in unserer Organisierung Praktiken von Solidarität berücksichtigen. Wir werden uns möglicherweise in einem Ort von Lohnarbeit organisieren — sieh dir Arbeitskämpfe an anderen Orten an und finde praktische Tätigkeiten von Solidarität um diese zu nutzen, wenn Repression aufkommt. Möglicherweise organisieren wir uns in queeren Themen — finde und unterstütze queere Gefangene, auf diesem Weg wirst du wissen, wie der Umgang ist mit Gefängnissen in deiner Umgebung und du hast das Wissen, wenn du es brauchst. Wenn du an der Klimabewegung und Landverteidigung interessiert bist, es gibt Landverteiger*innen, die im Gefängnis sind, die gegen Strafe kämpfen und die die physische Gewalt über das ganze Land hinweg erfahren — baue mit ihnen solidarische Praktiken in deine Arbeit ein, es kann eine sehr starke Inpiration sein für kreativen und mutigen Widerstand.

Ein weiterer Nutzen ist, dass du auch Solidarität zurück bekommst, da Gefängnisse eine starke, vereinigende Kraft sind, die verschiedene Kämpfe gegen Dominierung und Unterdrückung vereinigt. In einer widerständigen Kultur zu sein, die im Angesicht der Repression aktive Solidarit zeigt, kann einen langen Weg haben, bis wir sicherer sind. Und nochmal — wir bekämpfen Angst mit richtiger Information. Umso mehr wir über Polizei und Gefängnisarbeit wissen, desto mehr können wir uns wandeln von Angst zu Vorbereitung und Selbstbewusstsein.

Mit diesen Punkten im Kopf können wir detailierter auf was bedeutet es, Risko zu bewerten. Das wichtige Ding ist es, dies offen und dauerhaft zu tun, und sich zu fokussieren darüber, wie es möglich wird, dass die Aktionen effektiv werden und angemessen. Es kann einfacher sein, in ein risikoscheues und selbstbegrenzendes Gedankenmuster zu kommen, als dass der Staat die Kraft hat, uns zu kontrollieren. Sich im Klaren sein über Risiko kann es einfacher machen, sich auf Mut und Möglichkeiten zu fokkusieren.

Wenn du dich hinsetzt, um eine Demo zu planen, denke über den „Tonfall“ nach. Erwartest du sie als ruhig und ordnungsgemäß? Oder kampflustig und unkontrollierbar? Wenn die Polizei versucht, euch zu blockieren, werden ihr euch damit abfinden oder werden ihr versuchen, durchzubrechen? Gibt es Aktionen, bei denen ihr euch freuen würdet, sie in der Demo zu sehen, die mehr kriminalisiert würde als der Akt, sich die Straße zu nehmen? Das könnte so einfach sein, wie Sticker kleben oder könnte Graffiti-sprayen sein oder Fenster zerstören. Gefährdet ihr eure Pläne, wenn ihr das Element der Überraschung verliert? Von wem möchtest du nicht, dass er*sie dies erfährt? Wie wirst du die Menschen erreichen, ohne das Risiko einzugehen, dass die falschen Menschen davon Wind bekommen? Klar über den „Tonfall“ einer Aktion kommunizieren kann anderen helfen, mit autonomen Plänen zu kommen, die passen.

Es ist wichtig, Selbstgefälligkeit zu vermeiden, oder zu viel von anderen zu erwarten. Hier ist ein Beispiel von 2018:

Die Organisator*nnen einer anarchistischen Buchmesse entschieden sich, zu einer Nachtdemo aufriefen, die nach der Buchmesse stattfinden sollte. Sie steckten viel mehr Energie in andere Aspekte von diesem Tag und waren selbstgefällig des Risikos der Demo, da sie bereits hunderte von Demos organisiert hatten. Jedoch endete die Demo damit, dass sie deutlich kampflustiger war als andere und viel Privateigentum verstört wurde — sie hatten über das Risiko nicht explizit aufgeklärt und hatten sich keine Zeit genommen, dies dauerhaft in ihre Planung einzubinden, als die Zeit näher rückte. Außerdem hatten sie nicht bedacht, dass die JIG sich in diesem Sommer auf eine G7 Aktion in einer anderen Provinz vorbereitete, was bedeuten konnte, dass zusätzliche Polizeikräfte aufgestellt waren, die in dieser Zeit auf sie abzielten. Dies bedeutete, dass ihre Sicherheitspraktiken nicht angepasst waren auf das Level des Risikos der Aktion die dann aufkam, und alle Organisator*innen der Buchmesse wurden der Verschwörung bezichtigt.

Dies ist ein extremes Beispiel, aber es wird immer unerwartete Dinge geben, die passieren werden, und im Allgemeinen ist das etwas Gutes, solange wir unseren Weg zu einer aufständischen Situation nicht durchplanen können. Aktiv bleiben bei unserer Risikobewertung kann bedeuten, weniger negativ überrascht werden, und eine starke Sicherheitskulurpraktik, die wir immer nutzen kann die Bedrohnung reduzieren, wenn Situationen wie diese auftauchen. In diesem Fall, durch gute Datensicherheit, eine Kultur von Nicht-Kooperation mit der Polizei, aktiver und beständiger Solidarät, effektives verschleiern, und eine Abkehr vom Aufgeben oder Kooperation mit der Polizei bedeutete, dass diese unerwartete Situation weniger gefährdent war als sie hätte sein können, und Menschen kamen erhobenen Hauptes davon.

Ein anderes Beispiel könnte das Planen einer Massenorganisation sein, lasst uns eine antifaschistische Aktion sagen. Welche Arten von Fragen über das Risiko sollten wir uns fragen, auch auch ohne Anwesenheit einer besonderen Mobilisierung? Welches Level des Vertrauens brauchen wir füreinander für die Art der Dinge, die wir machen wollen, zu tun? Es kann sein, dass wir das Risiko von Polizeiinfiltration haben, es könnte also Bedeutung haben, dass wir alle sagen, wer wir sind. Wir könnten uns auch Gedanken machen über die Infiltration von Rechtaußen. In diesem Fall könnte der Schlüssel sein, indem wir die politische Einstellung von einander verstehen und immer mehr Vertrauen aufbauen können über langsam steigende Aktion. Unser Prinzip von face-to-face Organisation, die über Onlineaktivitäten steht wird es einfacher machen, diese beiden Ziele zu erreichen.

Wenn die Intention ist, eine Straßenaktion aufzubauen, könnte ein Teil der Sicherheitsunterhaltung über Disziplin und das Wie der Planung sein. Was sind unsere Erwartungen in angespannten Situationen? Es ist schwer, Erwartungen gerecht zu werden, wenn die Erwartung vage ist, und es ist einfacher, klug zu handeln, wenn ein eindeutiger Plan besteht für das, was zu tun ist und ob es machbar ist oder nicht. Gutes Organisierungsverhalten aufbauen darüber, was als Gruppe berücksichtigt werden muss hat große Auswirkungen auf die Sicherheit in der Straße — und es ist nicht das gleiche wie Sicherheitskultur, aber die Unterhaltungen sind sehr nah dran. Zum Beispiel können antifaschistische Mobilisierung sein, zahlenmäßig unterlegen zu sein, aus dem Hinterhalt überfallen zu werden, oder getrennt zu werden, von Rechten oder der Polizei verfolgt oder identifiziert zu werden, oder unter unnötigen Verletzungen oder Arresten zu leiden.

Hier einige Organisationspraktiken, die Risiko beinhalten können:

  • Untergrenze: Eine gewisse Anzahl von Teilnehmenden, worunter die Aktion entweder abgesagt wird oder sich zu einem weniger intensiven Plan zurückgesetzt wird.
  • Strategien des Verschwindens: Wann wirst du gehen, wie gibst du anderen Menschen Bescheid, wo separierst du dich, wie vermeidest du, verfolgt zu werden, wie überprüfst du, dass Menschen sicher zu Hause angekommen sind?
  • Sammelpunkte: Sich als Gruppe treffen, bevor zusammen zu einer Aktion gegangen wird.
  • Angepasste Straßenaktionen: Positionieren von 2 Reihen mit gegensätzlichen Rollen, zum Beispiel.
  • Klare Kommunikationspraktiken: Wie wirst du in den Straßen kommunizieren, wirst du Telefone mitbringen,[2] welche Namen werdet ihr füreinander nutzen?
  • geplantes Einchecken: Wie werdet ihr euch nach der Aktion checken, um sicher zu gehen, dass ihr alle sicher seid, zeitnah zusammen kommen um euch eingehend zu befragen und Hilfe anbieten

Es gibt viele verschiedene Sicherheitspraktiken, mit denen Gruppen experimentiert haben und ich versuche, nicht anstrengend zu sein. Dennoch möchte ich teilen, womit ich und die Menschen um mich herum Erfolg hatten. Dies sind Identitätsüberprüfungen, für andere bürgen, Kreise von Vertrauen, flexible Organisierungsstrukturen, und proaktives Ansprechen von schlechten Dynamiken.

Identitätsüberprüfungen sind für das Nachweisen, dass eine Person die ist, die sie sagt zu sein.[3] In der Kamagne gegen die Ölinfrastruktur, die ich hierüber beschrieb, als wir mehr in die Richtung von ernsthaften direkten Aktionen gehen wollten, mussten wir unser Vertrauen und unsere kollektive Stärke vertiefen unter denen, mit denen wir uns organisierten. Da wir regelmäßig über Risiko sprachen, wussten wir, dass unsere bisherigen Sicherheitspraktiken, die wir für Proteste, Kundgebungen, Kurzzeitbesetzungen und bildenden Veranstaltungen nicht für dies angemessen waren. Da wir bedenken über Infiltrator*innen hatten, entschieden wir uns, unsere Identitäten zu prüfen. Das könnte sein, eine Person auf einen Kaffee einzuladen und dann, ohne vorherige Warnung, meinen Personalausweis zeigen und eventuell ein Familienfoto oder von meinem Schuljahresbuch. Ich würde der Person sagen, dass ich wollte, dass sie in der Lage ist, mir zu vertrauen, dass ich die Person bin, von der ich sagte, sie zu sein, weil ich wollte, dass wir in der Lage sein würden, zusammen risikoreichere Aktionen zu machen. Dann diskutierten wir darüber, was die Person mir zeigen könnte. Manchmal beinhaltete dies Anrufe zur Arbeit oder Familienangehörigen auf Lautsprecher, so dass ich hören konnte, dass die Person am anderen Ende Details von dem Leben oder der Arbeit der Person wiedergab. Andere Male war der Personalausweis genug. Manchmal würden wir zurück zu den Wohnungen voneinander gehen. Die Idee war, sich gegenseitig ähnlich zu zeigen wie möglich (was schwer ist wenn in der Praxis eine Person dies initiiert) und um den Fokus auf Vertrauensbildung zu halten.

Es ist nicht sinnvoll, mit Menschen eine Personalausweisüberprüfung zu machen, denen du nicht traust oderm it denen du dich eh nicht wohl fühlst, um risikoreichere Aktionen durchzuführen. Es geht nicht darum, Polizist*innen zu finden, sondern um Vertrauen zu vertiefen und Selbstsicherheit zu bekommen. Sich gegenseitig so überprüfen sollte ein Zeichen von Respekt sein.

Es gibt viele Faktoren, die auftreten können, die es weniger geradlinig verlaufen lassen. Zum Beispiel, wenn Menschen in das Land immigrierten, haben sie möglicherweise keine Familie in der Nähe oder fehlende Dokumente. Queere und trans Menschen nutzen häufig nicht ihre Namen auf den Dokumenten und fühlen sich möglicherweise unwohl damit, ihre gegebenen Namen oder alte Fotos zu zeigen. Dennoch sind dies Dinge, die angepasst werden können und keine Gründe um wen auszuschließen, davon, sich kennen zu lernen. Ein*e verdeckte Ermittler*in in meiner Gegend behauptete, einer missbräuchlichen Beziehung entflohen zu sein und nutzte unsere Strukturen, um Überlebende zu unterstützen, um jede Frage über ihre Vergangenheit im Keim zu ersticken. Unser Unwohlsein über komplexe und sensible Probleme kreieren Blindpunkte, in denen Menschen, die sich wünschen, uns Schaden zuzufügen, nutzen können — wir müssen mutig sein und Wege finden, die diese Komplexität anspricht, nicht vermeidet.

Eine befreundete Person, die dies tut, fügte hinzu, dass es Momente geben könnte, wo es in Ordnung ist, weniger gegenseitig zu sein, wo du Menschen möglicherweise nicht mehr Macht geben möchtest als die Beweise auszusehen scheinen. Die Person stellte außerdem heraus, dass dies nicht zwangläufig mit Spitzeln helfen (im Gegensatz zu Geheimagent*innen), sie sind wer sie sind, aber mit schlechten Motiven. Du musst auch im Vorfeld ein Bewusstsein haben, darüber, was du tun wirst, wenn eine Person nicht mitmacht oder mitmachen wird, oder wenn du etwas erfährst, bei dem du über dein Vertrauen in die Person nachdenken musst.

Füreinander bürgen ist eine Praktik, um neue Leute in bestehende Gruppen oder organisierende Orte zu bringen. Wie bei unseren anderen Praktiken ist es am besten, wenn es klar ist und dauerhaft gemacht wird. Der erste Schritt ist es, in der Gruppe eine klare Basis von Vertrauen zu haben. Vielleicht ist deine Basis einfach, dass eine Person politische Einstellungen hat, die kompatibel mit deinen sind und die verlässlich sind. Vielleicht musst du wissen, dass Menschen sind, wer sie sind, dass sie unter Druck stabil sind, dass sie verschiedene Arten von Organisierungserfahrung haben, und die sich wohl fühlen bei bestimmten Arten von Aktionen. Was auch immer es ist, füreinander bürgen bedeutet, eine oder mehrere Menschen einer neuen Person vorzustellen und klar zu sagen, dass die Person Vertrauen genießt. Die anderen, die da sind, sollten klar akzeptieren oder ablehnen. Auf diese Art klar zu sein vermeidet das Risiko von bedingslosen Vertrauen für oberflächliche Gründe, wie zum Beispiel das Passen in bestimmte subkulturelle Normen oder als bestimmte Identität gelesen zu werden.

Hier ist ein Bespiel für das Füreinander Bürgen:

„Ich kenne diese Person seit fünf Jahren. In dieser Zeit haben wir bei offiziellen Projekten eng zusammen gearbeitet und ich vertraue der Person, dass sie hinter mir steht, wenn Dinge schwierig werden. Ich war einmal zum Abendessen in dem Haus des Vater und ich habe die Person regelmäßig von der Arbeit abgeholt.“

Hier ist ein anderes Beispiel:

„Ich habe diese Person letztes Jahr auf einem offenen Treffen über den Klimawandel getroffen und wir haben uns seitdem regelmäßig über Umweltveranstaltungen getroffen. Wir haben eine Menge über die Probleme gesprochen und ich mag sie sehr. Ich weiß, dass die Person Erfahrung sammeln möchte in dem Organisieren von Aktionen und ich glaube, dass sie gut passen wird.“

Eine Ausnahme des Kronkreten, warum du einer Person trauen solltest, ist es, dass du niemals die Zwei Niemals überschreiten solltest. Wenn du clandestine Aktionen organisierst, ist es schwierig, neue Menschen oder Gruppen vorzustellen, und die Bedenken sind anders. Füreinander bürgen ist immer noch eine gute Idee, aber du möchtest auch nicht das Risiko einer anderen Person erhöhen, indem du über vergangene Aktionen sprichst. So lange es Bedürfnisse gibt, eine starke Basis von Vertrauen zu haben, um solche Aktionen zum ersten Mal durchzuführen, könnte es möglich sein, eine Verbürgung von einer Person zu erhalten, ohne explizite Aktivitäten im Detail zu benennen.

Kreise von Vertrauen sind meist lose Netzwerke von Organisierung, die auf geistiger Übereinstimmung beruht (was, um deutlich zu sein, ist die größte meiner Organisierungserfahrung). Es beinhaltet, Namen auf ein Papier in einem Kreis zu schreiben, die in deinem Netzwerk sind und dann verschiedene Arten von Linien zu zeichnen, je nachdem in welcher Beziehung die Menschen zueinander stehen. Eine durchgängige Linie könnte eine starke, vertrauenswürdige Beziehung darstellen, mit viel Kapazität. Eine gestrichelte Linie könnte bedeuten, dass etwas Vertrauen besteht, und eine gepunktete Linie könnte bedeuten, dass ihr beide euch nicht so gut kennt. Dieser gemeinschaftliche Prozess wird vieles der Gruppendynamik erkennbar machen und auch zeigen, wo in dem Netzwerk mehr getan werden muss, um mehr Vertrauen aufzubauen.[4]

Es könnte zeigen, dass nur eine Person eine starke Beziehung zu allen Menschen hat und dass andere Beziehungen weniger stark sind. Das bedeutet, dass Arbeit zu erledigen ist, um dies ausgeglichener zu machen, welches Gruppen resilienter macht (in dem Fall, dass eine Person gefangen genommen wird oder einfach krank wird oder ausbrennt) und außerdem ausgleichender, da die Fähigkeit, Projekte zu initiieren an die Menge der vertrauenswürdigen Menschen gebunden ist, die initiiert. Diese Aufgabe könnte auch zeigen, dass zu manchen Menschen keinerlei Vertrauen besteht. Dies zeigt, dass Arbeit erledigt werden muss, um einander besser kennen zu lernen, und zu sehen, ob hier Vertrauen aufgebaut werden kann.

Häufig werden sich Infilitrator*innen zunächst zu einer Gemeinschaft Zugang verschaffen, um dann die Kontakte zu nutzen, um zu anderen Szenen zu gelangen, indem die Namen genannt werden. Gegenseitig für einander Bürgen und Kreise von Vertrauen sind eine gute Verteidigung gegen dies. Aber wichtiger als das Finden von feindlichen Menschen, ist es, uns zu bestärken, Stärke in unseren Netzwerken aufzubauen, indem wir so viele gepunktete Linien in durchgehende verändern, wie wir können.

Flexible Organisationsstrukturen bezieht sich auf die Fähigkeit, unsere Organisierung im Bezug auf Bedürfnisse auf verschiedene Varianten der Aktivität zu reflektieren. Die Praktik von loser, überzeugungsbasierter Organisierung ist eine, die als Antwort, speziell auf dieses Brauchen entwickelt wurde. In einem losen (wie in, ohne eine feste Form) Netzwerk, kommunizieren Individuen über ihre Ideen und Intentionen, und Bezugsgruppen bilden sich um ein bestimmtes Projekt oder um ein gemeinsamses Interesse, um eine gebräuchliche Basis zu umgehen. Diese Stärke hier ist es, sehr leicht Projekte von verschiedenen Risikoleveln zu initiieren, mit einer jeweils angepassten Sicherheitskultur. Genauso wie es ein Element gibt, vom wissen-müssen, welches automatisch integriert ist, in denen nur die Menschen, die organisieren, über Details Bescheid wissen, außer, Menschen entscheiden sich anders.

Ähnliche Flexibilität kann eingebaut sein in andere Organisierungsmodelle. Der Schlüssel ist es, individuelle Initiate zu respektieren und zu legitimieren, zum Beispiel erwarten, dass die Aktivität durch eine Art von zentralisiertem Organ geht (dies kann genauso passieren als eine unausgesprochene Norn in lose strukturieren Aktivist*innengruppen, nicht nur als eine Regel in Gruppen, die feste Prozesse im Entscheidungstreffen haben. Zudem, im Respekt von einer freiwilligen Vereinigung, bedeutet es, dass es für normal ist für Menschen, die in kleinen, bewusst entschiedenen Gruppen neben größeren, offeneren Strukturen. Auf eine formale Art kann dies aussehen wie das Benutzen von Kommittees oder Arbeitsgruppen die die Fähigkeit haben, ihren eigenen Standard der Teilnahme zu nutzen. Es kann auch so aussehen, dass Menschen offen sind für Elemente aus überzeugungsbasierten Gruppen, wie oben beschrieben, oder expizit zu sein, darüber, welche Arten der Informationen sind des muss-bekannt-sein.

Zum Abschluss, proaktiv schlechte Dynamiken ansprechen ist generell eine gute Verhaltensweise, aber es ist sehr wichtig bei Sicherheit, dass es in jeder Unterhaltung über Sicherheitskultur erwähnt werden sollte. Es gibt viele Dynamiken, die Vertrauen zerbröckeln lassen, und die das Organisieren schwerer macht. Mobbing ist ein Beispiel. Ein anderes unterdrückendes Verhalten ist verwurzelt im Patriarchat oder weißer Vorherrschaft. Ein anderer ist es, Kontake und Ressourcen zentralisiert zu halten, was bedeutet, dass nur bestimmte Leute Projekte führen können. Andere könnten Blödsinn reden sein, Prahlerei, schwache Sicherheitspraktiken wie zum Beispiel die Zwei Niemals zu brechen, indem Menschen über ihre Einbindung in kriminalisierte Aktivitäten ausgefragt werden. Jede*r, die*der eingebunden war in aktivistische Subkultur, für egal wie lange, kann ohne Probleme schlechte Dynamiken aufzählen.

So wie ich weiter oben schrieb, wenn wir über komplexe und empfindliche Themen wie Personalausweis-Checks reden, unsere Schwierigkeit darin, mit schlechten Dynamiken und Problemen von Unterdrückung in unserer Szene, bildet es einen blinden Punkt, welcher sich Polizei und Geheimdienste immer bewusster werden. Ich erwähnte die Polizistin, die so tat als wäre sie eine Überlebende, um sich in das Leben anderer Menschen einzuschleichen (sie wurde sogar als Zimmergenossin aufgenommen in jemensches Haus). Eine andere verdeckte Erfahrung die ich machte, bei die Polizei involviert war, welcher ein mittelalter nicht-weißer Mann war, der, wenn Menschen begannen darüber sprachen, wie sie sich unwohl fühlten bei ihm (insbesondere beim Brechen der Zwei Niemals), war er in der Lage, Zweifel zu zerstreuen indem er behauptete, sie seien ihm gegenüber rassistisch gewesen. Er fand eine Gruppe von antirassistischen Aktivist*innen in einer anderen Gemeinschaft, abseits derer, die am meisten versuchten, ihn zurück zu weisen, und er widerstand erfolgreich mehreren Versuchen, ihn aus den organisierenden Orten auszutreiben. Letztlich bezeugte er in einem Gerichtsverfahren etwas, das sechs Menschen ins Gefängnis brachte. Unzweifelhafterweise erfuhr er Rassismus in unserer Szene, und dies und seine zynische Manipulation von Antirassismus sollte uns dazu bringen, unsere Schwäche von unserer antirassistsichen Politik zu untersuchen. Eine klare politische Haltung haben bei Antirassismus, Geschlecht und anderen Unterdrückungen (bedeutet, dass du dich wohl fühlst bei dem Aussprechen von Details deiner Analyse, die da sind und warum) sowie Praktiken, solche Themen offenanzusprechen, wenn sie aufkommen, kann es weniger einfach machen, Spiele wie das Genannte, erfolgreich zu nutzen.

Es gibt viele Gründe, warum eine Person nicht ertrauenswürdig erscheint, und viel anderes räuberisches Verhalten, welche nicht bedeuten, ein*e Geheimpolizist*in zu sein. Wir müssen uns nicht ständig fragen, ob Menschen von der Polizei sind. Ein Beispiel ist Brandon Darby. In dem Text „Warum Misogynisten gute Informanten sind“ stellten die Autor*innen klar, dass sie mehr hätten tun können, was das widerliche sexistische Verhalten anging, lange bevor er anfing, mit dem FBI[5] zu kooperieren, was am Ende mehrere Menschen ins Gefängnis brachte. Dies ist ein extremes Beispiel, aber es ist sehr üblich in unserer Szene, für Menschen, für die es durch patriarchales Verhalten von Männern unkomfortabel wird. Manchmal werden Menschen Verdächtigungen entwickeln gegenüber denen, denen es auf diese Art unbequem gemacht wird, und es ist verständlich, aber es ist ein Fehler, nach Infiltrator*innen zu suchen, wenn Sexismus direkt vor unseren Augen ist. Destruktives Verhalten ist es wert, wenn es um das eigene Recht geht, und es hilft uns auch, Informant*innen wie Darby zu vermeiden, wenn es besser läuft.

Ein formaler Hinweis, Massenbewegungsorganisation. Diese Art des Organisierens ist oft sehr resistent gegenüber Unterhaltungen über Sicherheitskultur, da diese Diskurse üblicherweise Formen der Organisierung, die anders aussehen, als sie anstreben. Sicherheitskultur kann mehr nach einer generellen Kritik an ihrer Organisierungsform haben, als ein Vorschlag, wie sie gestärkt werden kann. Manche der Praktiken, die oben genannt werden, werden möglicherweise nicht zu formellen, Massenbewegungsorganisationen, aber ich würde argumentieren, dass all die generellen Prinzipien passen. Faktisch denke ich, wenn solche Organisationen genau hinsehen, wie sie arbeiten, werden sie sehen, dass Sicherheitskultur bereits besteht.

Zum Beispiel, in Teilen der IWW, ist es nicht unüblich, den Versuch, die Arbeitsplatzorganisierung zu organisieren, geheim zu halten. Menschen, die eingebunden sind in das Unterstützen der Werkstattsorganisierenden, nutzen möglicherweise Codenamen bei denen, die nicht direkt involviert sind, oder veröffentlichen vielleicht nur allgemeine Informationen. Genauso wie, es ist üblich für solche Organisationen, sich in kleineren Kommittees zu organisieren, die bestimmte Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel das Organisieren einer Demonstration, und ihre Unterhaltungen sind möglicherweise nicht offen für die, die nicht involviert sind, oder sie kommunizieren vielleicht über verschiedene Kanäle, zum Beispiel das Vermeiden von großen Mailinglisten oder Social Media.

Alles, was ich vorschlagen würde, ist, dass explizite Unterhaltungen über Risiko und Sicherheit eingebunden sein sollten in die verschiedenen Arten von Organisationen, die mitmachen, da sie verschiedene Bedürfnisse haben. Ermächtigende Kommittees, die über ihre eigenen Sicherheitspraktiken auf der Basis von Éinheit entscheiden, sind ein großer Schritt, genauso wie das willkommen heissen von individuellen Initiativen von Mitgliedern, die sich auf der Basis von geistlicher Übereinstimmung verbinden, bedeutet, dass die Organisationsstruktur flexibel genug ist um sich an verschiedene Arten von Organisierung für verschiedene Arten von Aktivitäten anzupassen.

In der Praxis jedoch kommen solche Widersprüche zu Sicherheitskultur dieser Tage häufig auf im Bezug auf das Nutzen von sozialen Medien, von denen Facebook das üblichste bleibt. Zu diesem Ende möchte ich gerne ein paar Kritiken zu Facebook Organisierung vorstellen, sowie einen Vorschlag darlegen, wie große Organisationen, die davon abhängig sind, antworten könnten.

Ein entscheidener Punkt ist, dass unternehmerische soziale Medien das Feld von Möglichkeiten reduzieren, um sich zu organisieren. Da es so privat ist wie das Organisieren in der Vorhalle einer Polizeistation und an diesem Punkt weiß es fast jede*r, es gibt große Limits bei dem Was kann dort sicher diskutiert werden. Was bedeutet, wenn wir abhängig sind von Facebook als unserer primärer Organisierungsort, die Limitierung von dem, was gedacht werden kann, oder geplant werden, haben wir uns selbst gegeben. Diese Art vom präventiven Entwaffnen ist eine reale Position von Schwäche.

Solche Plattformen sind ausserdem verletzlich, indem sie von ablehnenden Reaktionen überschwemmt werden. Wir können nicht kontrollieren, wie unsere Aktionen ankommen, und manchmal tun wir Dinge, die unbeliebt sind . Wir suchen, nach allem, nach einer Welt ohne Kapitalismus und dass sie organisiert wird auf eine radikal andere Art. Das Online-Nachbeben von einer unbeliebten Aktion kann destabilisierend sein. In einer kürzlichen antifaschistischen Mobilisierung in meiner Stadt schafften es die Rechtsextremisten und den Mainstream Medien einen Rückschlag zu provozieren und eine Flut mit Wut und Bedrohnungen herbeizurufen. Antifaschist*innen waren sehr abhängig von Facebook für ihre Organisisierung und so hatten sie eine Wahl: entweder offline bleiben und Rückschläge vermeiden, aber isolisert von den Genoss*innen sein, oder online gehen und mit Menschen sprechen, aber die eigenen Unterhaltungen dominiert haben von Stress und Anfeindungen. Diese Dynamik macht Organisieren viel weniger resilient und bedeutet, dass unsere Arbeit einfach gestört werden kann durch schlechte Presse.

Eine Vorführung von diesem ist die gewerbliche Kontrolle der Plattformen. Facebook ist eine enorme, reiche Firma, wessen Interessenen völlig im Gegensatz zu unserer steht — was gut für uns ist ist schlecht für sie. Wenn wir abhängig sind von ihrer Infrastruktur, haben sie die Entscheidungsfreiheit, uns zu jeder Zeit abzuschalten, egal für welchen Grund. Firmen wie diese sind sehr anfällig für öffentlichen Druck und wir müssen nicht lange nachdenken, um Beispiele von Projekten zu finden, die unbeliebt wurden und ihre Accounts verloren, und damit das meiste ihrer Handungsfähigkeit um ihre Basis zu erreichen. Es kann ein Desaster sein, von solchen Firmen abhängig zu sein. Fragt euch selbst was würdest du tun, wenn alle deine Seiten und Accounts über Nacht verschwänden — wie würdest du dich morgen organisieren?

Es gibt ausserdem das Problem des Überwachens, was nicht kontrovers sein sollte. Alles was auf Facebook geschrieben wird, ist für immer gespeichert in einer Datenbank, auf die die Polizei jederzeit zugreifen kann. Faceook Software (Wie Google und weitere) tracken dich und überwachen dein Entgerät, Informationen die auch erreichbar sind für Sicherheitfirmen und Verdeckte Ermittler*innen. Dies ist keine Theorie, dies ist immer und ikmer wieder bewiesen worden, und Anklagen gegen Aktivist*innen, die auf solchen Informationen beruhen, sind in den letzten Jahren in Europa und Nordamerika immer beliebter geworden.

Mein Vorschlag für Soziale Medien ist, wie er folgt. Bevorzuge persönliche treffen und habe sie so regelmäßig wie es geht, so dass das nächste Treffen bereits feststeht, für den Fall, dass die Onlinekommunikation unterbrochen wird. Wenn wir soziale Medien nutzen, lasst uns fragen, ob es wirklich notwendig ist und ob wir unsere Unterhaltung nicht auf eine andere Plattform verschieben können. Ich würde euch dazu ermutigen, soziale Medien als ein Megafon zu verstehen, eine Art, deine Sprache zu verstärken, und nicht als Wohnzimmer, um zu diskutieren und Menschen kennen zu lernen. Nutze es um Werbung zu machen, etwas zu veröffentlichen, zu verbreiten, aber führe Konversationen woanders. In meiner eigenen Organisierung löschen wir so gut wie alle Kommentare von den Seiten, die wir benutzen und schieben die meisten Nachrichten zu anderen Plattform, sobald wir sie erreichen. Wir benutzen geteilte Accounts wannimmer es möglich ist und reduzieren unsere Abhängigkeit, die mit persönlichen Daten verknüpft sind. Vielleicht möchtest du nicht so weit gehen, vielleicht möchtest du weiter gehen, aber dies ist ein Weg um die Stärken von sozialen Medien zu nutzen und dabei massive Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Eine Veränderung in unserem Nutzen von sozialen Medien kann in Schritten erfolgen, die Benutzung kritisch zu hinterfragen und diesen Nutzen zunächst in persönliche Treffen verschieben und dann auf andere Plattformen, Stück für Stück. Es dauerte eine lange Zeit für so viele unserer Leben, die gefangen wurden durch diese widerlichen Firmen, und es mag eine Weile dauern, bis wir neue Organisierungsverhalten aufbauen und eine Kultur, die dem gegenüber resistent ist.

Schließlich, ein Wort zu technische Sicherheit.[6] Dieses Thema ist komplex und es ist einfach, sich darin zu verheddern. Jedoch gibt es ein paar einfache Schritte, die wir gut machen können um unsere Datensicherheit zu erhöhen. Hier sind drei kurze Punkte.

Eins: Benutze Ende-zu-Ende Verschlüsslung bis du einen Grund hast, es nicht zu tun. Diese Technologie kann etwas schwierig sein, aber an diesem Punkt gibt es viele Anwendungen, die es genauso leicht machen wie konventionellen Nachrichten schreiben. Ich empfehle Signal von Open Whisper Systems, auch wenn Whatsapp benutzt ähnliche Protokolle, aber ohne den Metadatenschutz. Der Nachteil davon ist, dass es keine übergreifende Plattform ist, während etwas wie PGP, da es auch einfach funktioniert mit kopieren- und einfügen- Textblocks, kann überall genutzt werden — jeder andere Emailklient, facebook and twitter, sogar Textnachrichten. Aber es ist schwieriger, damit anzufangen und Erfahrung zeigt, dass Menschen nicht so viel Aufwand stecken wollen in ihre Technologien.

Zwei: Verschlüssele Daten dort wo sie sind. Solange du keinen Grund hast, es nicht zu tun, solltest du sofort dein Smartphone verschlüsseln (Android hat die Otopn dafür, viele iPhones sind von Werk aus verschlüsselt). Für Daten, die auf dem Computer sind externe Festplatten und USB Sticks, oder online, kann ich VeraCrypt empfehlen. Es erlaubt dir, verschlüsselte „Boxen“ zu machen, wo du deine Dateien reinwirfst. Dies wird dir jedoch nicht helfen, wenn dein Entgerät entschlüsselt ist, wenn es beschlagnahmt wird. Wenn du meinst, dass du möglicherweise gefangen genommen wirst, vermeide es zwischen Orten mit deinem entschlüsselten, angeschalteten Smartphone zu reisen. Denke über einen analogen Wecker nach, der dich daran erinnert, nachts Telefon und Laptop auszuschalten (welches die Verschlüsslung aktiviert, die meist beim Anstellen deaktiviert wird), vor allem wenn du möglichweise in der Gefahr einer Hausdurchsuchung bist. Mache verschlüsselte Backups von deinen Daten und lager sie woanders.

Drei: Verstecke deine Online Identität wann immer möglich. Deine IP Adresse ist sichtbar für jede Webseite oder Service den du benutzt und verknüpft deine Aktivitäten zusammen mit den Augen deines Internetproviders und des Staates, auch wenn du Schritte machst um deine Privatsphäre zu schützen, wie privates browsen. Ich empfehle Tor Browser für jedes surfen und forschen. Die Firmen blocken Tor üblicherweise (reddit ist eine Ausnahmee, und Twitter wird dich lassen wenn du sie fragst), also wenn du versuchst einen anonymen Account zu haben, ist es eine Option, einen VPN zu nutzen — einen freien für den Nutzen von Anarchist*innen und Aktivist*innen gibt es bei riseup.net.

Natürlich gibt es einen Haufen mehr an Dingen, die getan werden können für technische Sicherheit, aber diese drei Schritte machen bereits einen guten Teil des Weges aus. Vor ein paar Jahren traf uns eine Hausdurchsuchung. Die Polizei nahm um die fünfzehn Lapops und Telefone mit, sowie viele USBsticks und Festplatten. Von allen diesen Dingen war ein Laptop nicht verschlüsselt, da er an war. Aber der ganze Rest, nicht eine kleine Information wurde preis gegeben. Ähnlich, unser Anruf und SMS — Verlauf, den sie von den Firmen bekamen, brachte nichts hervor, da wir Ende-zu-Ende Verschlüsslung nutzen, die auch die Metadaten schützen. Wir nutzen außerdem keine sozialen Medien oder Google um zu kommunitzieren und so ergaben ihre Suchen dort auch nichts. Diese Technischen Sicherheitspraktiken funktionieren, wenn sie richtig und dauerhaft angewendet werden. Es macht einen großen Unterschied wenn sie genutzt werden oder wenn sie nicht genutzt werden. Sie lassen uns selbstsicher fühlen, wenn wir uns mit anderen verbinden und beim Vertrauenbilden mitwirken.

Danke fürs Lesen! Dieser Text wurde länger als ich gedacht habe, aber ich hoffe, dass er nützlich ist. Ich schrieb dies weil es keine unendlich vielen guten Quellen zu Sicherheitskultur gibt, ich hoffe daher, es wird Menschen inspirieren, Unterhaltungen zu führen, darüber, welche Praktiken gut und richtig sind für sie, angestifted von einer Energie des Selbstbewusstsein, Mut, Verbindung und Sicherheit. Lasst uns alle unsere Ziele fest im Blick behalten, eine Welt, die wir versuchen, zu gestalten durch unsere Aktionen, ansrtelle von Angst zu haben vor den Bewegungen unserer Feind*innen. Viel Glück!


1. 

No Trace Project (N.T.P.) Hinweis: Industrial Workers of the World, eine internationale Arbeitergewerkschaft, die 1905 in den USA entstand.

2. 

N.T.P. Hinweis: Wir empfehlen, keine Handys mitzunehmen zu einer Demonstration wenn es ein Risiko des Gefangennehmens besteht, solange das Telefon für solche Anlässe nicht anonym aufgesetzt und die SIM Karte auch anonym ist.

3. 

N.T.P. Hinweis: Es gibt auch andere Möglichkeiten als ein Checken des Personalausweises um zu beweisen, dass die Person die ist, die sie vorgibt zu sein. Für weitere Informationen schau in die Threat Library.

4. 

N.T.P. Hinweis: Nach dem erstellen einer solchen Aufgabe, empfehlen wir dir, sofort die Unterlagen zu zerstören, die dafür genutzt wurden, damit die Polizei nicht eines Tages daran kommt.

5. 

N.T.P. Hinweis: Federal Bureau of Investigation, die wichtigste Strafverfolgungsbehörde und der wichtigste Inlandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten.

6. 

N.T.P. Hinweis: Für mehr Sicherheitstipps guck in unsere Threat Library.